ICE – Kratzer und Staub Reduktion

ICE das macht den Unterschied!

Was ist das ICE Verfahren?

ICE steht für Image Correction and Enhancement, zu deutsch Bildkorrektur und Verbesserung. Dieses Verfahren ist auch unter den Bezeichnungen

  • SRD – Smart Removal of Defects,
  • iSRD oder
  • Infrared Cleaning bekannt.

Viele Namen für ein und denselben hervorragenden Effekt der Bildverbesserung mit Hilfe von Infrarot. Das Verfahren erkennt Kratzer und Staubkörnchen und kann so ganz gezielt diese Regionen des Bildes korrigiere. Die Korrektur ist ein Herausrechnen des Bilddefekts genau an der Stelle des Defekts. Alle andere Regionen des Bildes werden nicht von diesem Verfahren beeinflusst.

Das Ergebnis sind gestochen scharfe Bilder ohne störende Bildpunkte oder Striche, die von Staubkörnchen oder Kratzern herrühren. Die Unterschiede können zwischen brauchbarem Bild und unbrauchbarem Müll entscheiden.

Hier ist ein Beispiel einemal ohne und einmal mit ICE aufgenommen. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern, dann sehen Sie den Unterschied ganz schnell.

Bild ohne ICE
Bild ohne ICE – sichtbare Staubkörner
Bild mit ICE
Bild mit ICE – also ohne störende Bildflecken

Unterschiede zum Abfotografieren der Dias

Dieses ICE Verfahren ist nur bei Scannern mit einer Infrarotquelle verfügbar, das heißt ein fotografiertes Bild wird immer die Kratzer und Staubpartikel im Bild haben. Hier kann nur im Nachhinein versucht werden das Bild mit einer Nachbearbeitung zu verbessern. Leider kann eine Software nicht zwischen einem Bilddetail und einem Staubkorn unterscheiden, so dass hier leider Bilddetails dieser Software seitigen Optimierung zum Opfer fallen werden. Das Bild wird letztendlich um seine Details beraubt, damit die störenden schwarzen Pünktchen verschwinden. Sind die Bilder stark verschmutzt, kann ein Bild meist überhaupt nicht ordentlich retuschiert werden.

Wichtig
Immer auf ICE achten, dann haben Sie einfach bessere Bilder!

Leider beobachten wir, dass immer mehr Mitanbieter Dias abfotografieren. Selbst große Anbieter, mit viel Werbung setzen auf Abfotografieren und Nachbearbeiten. Das geht Fix, ist aber kein qualitativ hochwertiger Scan.

Dass ein Anbieter Ihre Dias abfotografiert erkennen Sie daran, dass die Preise sehr niedrig sind und das Wort „Scannen“ bei der Produktbeschreibung nicht vorkommt. Das Abfotografieren eines Fotos dauert vielleicht eine Sekunde, das Scannen zwischen 1 und 3 Minuten. Zudem Kosten die Scanner ein vielfaches einer Kamera.Hier sind Sie als Kunde gefragt, was Sie wollen billig oder günstig!

 

Technik – wie funktioniert das ICE Verfahren?

Das ICE – Verfahren beruht auf einen Scann des Dias mit Infrarot-Licht. Dieses Licht durchdringt die Farbschichten, wird aber von Kratzern oder Staubpartikeln gestreut. Das Dia wird im 1. Schritt normal im Farbspektrum gescannt. Im 2. Schritt wird das Bild erneut mit Infrarot-Licht gescannt. Der Infrarot-Licht -Scan identifiziert alle Filmfehler des Dias.

Dies reicht zur Verbesserung noch nicht aus. Im nächsten und letzten Schritt werden die Stellen Bildes, aus Schritt 1, an den Stellen, an denen der Infrarot-Licht-Scan eine Filmfehler identifiziert hat, korrigiert. Aber auch nur an den Stellen, die tatsächlich einen Fehler vorweisen. Alle anderen Bereiche des Bildes bleiben unangetastet scharf und detailreich.

Das ICE Verfahren hat das Film Scannen enorm verbessert. Die Anbieter, die ohne die ICE Technik scannen, können Filmfehler nur durch einen nachträglichen Softwarefilter reduzieren. Diese Filter haben den Nachteil, nicht zu wissen was eine Filmfehler oder eine Staubkorn ist und versuchen jeden kontrastreichen Bildpunkt zu glätten. Nur wenn der Bildpunkt in Wirklichkeit ein Detail des Bildes war und kein Staubkorn, ist das Detail weg geglättet. Schade um das Bild, es hätte besser sein können.

Dias24.de scannt Dias ausschließlich mit Scannern, die über das ICE Verfahren verfügen. Aus diesem Grund sind Sie bei uns in besten Händen, wenn es um Ihre Dias geht.

Probieren Sie doch mal den Unterschied aus!

 

Wann kann man das ICE Verfahren nicht anwenden?

Wie oben beschreiben, funktioniert die Erkennung von Kratzern und Staubkörnchen über das Durchleuchten mit Infrarotlicht. Infrarotlicht kommt problemlos durch die Farbpartikel durch, aber bei metallischen ist damit Schluss. Sprich Farbpigmente mit einem metallischem Anteil (z.B. Silber) hindern den Infrarotstrahl genauso, wie dein Staubpartikel. Somit rechnet die nachgeschaltete Korrektur mit einem Filmfehler und korrigiert an Stellen, die nicht korrigiert werden sollen.

Kurzum, Schwarzweißbilder und Kodak Chrom Bilder können leider nicht mit dem ICE Verfahren gescannt werden.

 

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